Schwer zu sagen…

…ob das heutige Highlight eher die halbe Stunde mit Pippa in der Villa Villekulla war, in der wir privatissime auf dem Kleinen Onkel herumturnen und allerlei anderen Blödsinn machen durften (Kindheitsträume wurden wahr und es ist absolut zum Piepen, wie der Pippi-Song auf Schwedisch klingt!)…

…oder das sich an das Pippi-Langstrumpf-Abenteuer anschließende Stündchen bei Rob in seiner kleinen Scheunenbrauerei vor den Toren Visbys, in der ich mich munter durch ein paar Empfehlungen unter den zwanzig Biersorten süffeln durfte.

Alter Schwede, was man hier zur Mittagsstunde schon so packt! Und bemerkenswert auch, was für ein Interesse einem von dem passionierten Bierbrauer entgegengebracht wird, wenn man erzählt, wo man herkommt.

Zum Dank für die Verköstigung opferte ich beim Abschied spontan eine meiner Weißbierflaschen aus dem Kofferraum, denn das ist hier defintiv noch eine Lücke im Angebot – und Rob strahlte übers ganze Gesicht, als ich ihm die Schneider Weiße in die Hand drückte (vielleicht sollte ich Markenbotschafterin werden?!)

Nach 8 Stunden Unterwegssein mit Wenche – was ja noch viel mehr beinhaltete als die beiden genannten Programmpunkte – sanken das Dackelfräulein und ich anschließend völlig fertig auf die Couch.

Morgen ist Hemmakväll angesagt. Das ist, wie ich heute gelernt habe, in Schweden fast genauso wichtig wie Fika.

Schlafen Sie gut & herzliche Grüße aus Gotland!

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7 Gedanken zu „Schwer zu sagen…

  1. Ganz schlicht und einfach: So schön!
    Ich habe zwar überhaupt keinen Bezug zu Pippi Langstrumpf, aber ich freue mich für Dich!
    Schwer zu sagen, ob ich Dich um die Bierverkostung beneiden soll, muss aber zugeben, dass ich auch keine zwanzig Pfiff (oder kleiner) schaffe…

    Gute Nacht aus Wien schicke ich Euch,

    S.

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  2. Pippa hat’s begriffen! … Saß Pippi nicht auch gerne rückwärts auf dem kleinen Onkel?
    … und sie macht das mit ’ner Selbstverständlichkeit, als sei sie Isabell Werth am Schluß der Dressurprüfung … 😉

    Gefällt 2 Personen

    • Tja, was wie Selbstverständlichkeit aussieht, ist in Wahrheit nichts als Korruption… aber das Foto musste einfach sein (exakt: auch Pippi saß gern rückwärts auf dem Pferd!) und glücklicherweise hat sie ja a) vollstes Vertrauen in mich und b) keinerlei Höhenangst.

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      • Ah, verstehe … und die „Schmiergeldzahlung“ ist auf dem Foto mit Euch auf der Treppenstufe vor’m Hauseingang dokumentiert …

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    • Dieser exklusive Besuch der Villa Kunterbunt war wirklich prima, das ist ja das Originalhaus, in dem gedreht wurde, ich hab dort sehr an dich gedacht und natürlich ein paar Fotos mehr gemacht, die ich dir noch schicke. Der gestrige Tag war sehr schön, dennoch so voller Eindrücke, Informationen und Begegnungen (und 8 Std Englischsprechenmüssen), dass ich wirklich heilfroh bin, mir heute Hemmakväll gönnen zu können (das hat nichts mit Sightseeing zu tun, sondern bedeutet so viel wie „sich einen gemütlichen Tag/Abend daheim machen“, ich nenne das „Faulenzen“, „Rumgammeln“ oder „Schlafanzugtag“, bis auf die obligatorischen Ausritte mit Pippa und den offiziellen Abendessenstermin ist genau das heut mein „Programm“).
      Ganz liebe Grüße zurück, Natascha

      Gefällt 1 Person

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